LKV Berlin

Erklärung des Landes-Kanu-Verband Berlin e.V. zum Kinderschutz

veröffentlicht am 13. Juli 2011

Kinder und Jugendliche brauchen Wertschätzung und Anerkennung. Sie benötigen gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und dafür den Schutz und die Unterstützung der Gemeinschaft.
 
Der Landes-Kanu-Verband Berlin eV. tritt für das Wohlergehen von jungen Menschen ein.
 
Wir übernehmen in vielfacher Weise Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und sind uns dieser Verantwortung bewusst. Wir tragen Sorge für den Kinderschutz und unterlassen alle Anlässe und Handlungen, die das Kindeswohl gefährden.
 
In diesem Sinne appellieren wir an alle verantwortlichen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Verband und in unseren Vereinen, sich ebenfalls für den Kinderschutz und das Recht auf Unversehrtheit von jungen
Menschen einzusetzen und die nachfolgenden Leitlinien zu beachten:
 

  •  Wir respektieren die Persönlichkeit und Würde von Kindern und Jugendlichen.
     
  • Unser Umgang mit jungen Menschen ist von Wertschätzung und Vertrauen geprägt.
     
  • Wir unterstützen Kinder und Jugendliche in ihrer individuellenund sozialen Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten und tragen dazu bei, positive Lebensbedingungen für junge Menschen zu schaffen oder zu erhalten.
     
  • Der Landes-Kanu-Verband Berlin nimmt seine Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche an und geht verantwortlich mit dieser Rolle um. Die besondere Vertrauensstellung gegenüber Kindern und Jugendlichen wird nicht missbraucht.
     
  • Gegen jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und Sexismus beziehen wir aktiv Stellung.wir respektieren das Recht von Kindern und Jugendlichen auf körperliche Unversehrtheit. Jegliche Art von Gewalt, sei sie physischer, psychischer oder sexueller Art, wird von uns abgelehnt.Der Landes-Kanu-Verband Berlin schaut bei Gefährdung des Kindeswohls nicht weg, sondern beteiligt sich am Schutz vor Gefahren wie Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch.
     
  • Der Landes-Kanu-Verband Berlin schaut bei Gefährdung des Kindeswohls nicht weg, sondern beteiligt sich am Schutz vor Gefahren wie Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch.
     
  • Sensibilisiert bei entsprechenden Anhaltspunkten suchen wir bei Verdacht fachlichen Rat und Unterstützung bei den zuständigen Jugendämtern oder Beratungsstellen.
     
  • Die gesetzlichen Bestimmungen zum Kinderschutz halten wir ein. In der Kinder- und Jugendbetreuung setzt der Landes-Kanu-Verband Berlin nur Personen ein, deren Eignung nicht in Frage steht. In besonders sensiblen Bereichen (Trainingsreisen, Trainingslager, das tägliche Training, Jugendreisen, Sport- und Freizeitreisen) verlangen wir von den handelnden Personen die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.
     
  • Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit den Eltern zusammen und informieren diese über unsere Leitlinien zum Kinderschutz.

 

Der Landes-Kanu-Verband Berlin macht auf Informations- und Fortbildungsveranstaltungen aufmerksam und führt diese gegebenenfalls auch durch.
 
Zudem wird das Thema Kinderschutz als fester Bestandteil in die Aus- und Weiterbildung von Jugendleitern, Übungsleitern und Trainern eingebunden.
 
Wir wollen alle verantwortlichen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Kinderschutz sensibilisieren und für den Umgang mit schwierigen Situationen qualifizieren.

  

Dr. Wolfgang Grothaus
Präsident
Landes-Kanu-Verband Berlin eV.
Sigmar Konzack
Vizepräsident
Landes-Kanu-Verband Berlin e.v.