Drachenboot

Die Geschichte von Drachenbootrennen ist sehr stark von Mythen und Legenden geprägt, in deren Mittelpunkt aber immer der Drache steht.
 
Der populärsten Legende nach erinnert das Drachenbootfest an den Versuch, den chinesischen Nationaldichter, „Qu Yuan“ im Jahre 277 v.Chr., vor dem Ertrinken zu retten.
 
Erst in den 90ziger Jahren ist diese faszinierende Sportart vom asiatischen Kontinent zu uns nach Deutschland geschwappt und hat sie sich seitdem kontinuierlich zu einer der populärsten Mannschaftssportarten auf dem Wasser entwickelt.
 
2004 gründete der DKV einen eigenen Ressort Drachenboot und fährt seitdem neben zahlreichen Funregatten, jährlich unter strengen Wettkampfbedingungen, seine deutschen Meister aus. Da sich auch in Berlin immer mehr begeisterte Sportler organisiert haben hat der Landeskanuverband Berlin, diese dem klassischen Kanusport nahe stehende Sportart, ebenfalls als eigenständiges Ressort in sein Programm aufgenommen.
 
Jedes Jahr stellen sich Sportler unseres Landesverbandes dem Leistungstest für die Nationalmannschaft und nehmen anschließend überaus erfolgreich an Europa- und Weltmeisterschaften teil.
 
Das Drachenboot ist kein Leichtgewicht. Leer bringt es stolze 250kg auf die Waage und hat eine Gesamtlänge von 12,5m aufzuweisen. Bei voller Besetzung, d.h. 20 Paddler, ein Trommler und ein Steuermann, wiegt so ein Boot gute 2 Tonnen. Zu jedem Boot gehört traditionell ein bunt bemalter Drachenkopf und Drachenschwanz.
 
Gerade diese Größe und das Gewicht haben gegenüber dem im normalen Kanusport verwendeten Kajak oder Kanadier den Vorteil, dass auch ungeübte Sportlerinnen und Sportler sehr schnell aktiv an dieser Sportart teilhaben können und das  fantastische Gefühl von Teamgeist und die Freude über einen gemeinsam erkämpften Sieg erleben können.
 
Eine dem  Drachenboot sehr nahe liegende und für den Wettkampf unumgängliche Bootsart ist  der Outrigger, dessen Handhabung und Paddeltechnik, bedingt durch den Ausleger, relativ schnell und leicht erlernbar ist.